Archiv der Kategorie 'rechte Zeitungen'

Neues von der Deutsche Militärzeitschrift (DMZ)

Die Deutsche Militärzeitschrift (DMZ) wird laut braunzonebw.blogsport.de mit einem Stand auf dem neonazistischen „10. Thüringentag der nationalen Jugend“ am 4. Juni 2011 in Nordhausen am Harz vertreten sein:

„Das die DMZ sich nicht scheut bei solchen braunen Events mit Rednern wie Udo Voigt (NPD-Chef) oder Rechtsrockgruppen wie „Kraftschlag“ aufzutauchen zeigt wieder einmal, wo sich die DMZ ihren Kundenstamm sucht. „

Außderm gibt es auf der Webseite auch wieder ein Auflistung der Anzeigen in der aktuellen DMZ Nummer 80. Mit dabei sind diesmal u.a. die „Zuerst!“ und die SS-Ehemaligen-Zeitschrift „Der Freiwillige“.

Gibt es die Deutsche Militärzeitschrift auch in einem Kiosk in eurer Nähe? Werdet aktiv – Let’s push things forward – gegen rechte Zeitungen!

Veranstaltung zur „Jungen Freiheit“ in Berlin

„Das wird man ja nochmal sagen dürfen…“
Die Bedeutung der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ zwischen der extremen Rechten und dem Konservatismus

Die neurechte Wochenzeitung „Junge Freiheit“ will das Schmuddel-Image los werden und bei den ganz Großen mitmischen. Dazu mangelt es aber an Abonnements und Anzeigenkundschaft. Trotzdem erstreckt sich der Einfluss der Postille bis weit in das bürgerliche Lager. So richtet die „Junge Freiheit“ ihr Augenmerk auf eine CDU, die sie scharf angreift, schonmal als „linksextrem“ tituliert, in der sie aber auch ihre stärksten Verbündeten glaubt. Und der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders wird gefeiert wie ein Popstar. Die „Junge Freiheit“ steht wie kaum eine andere Zeitung für die fließenden Übergänge zwischen der extremen Rechten und dem Konservatismus.
Im Rahmen der Veranstaltung sollen strategische Elemente wie der Kampfbegriff „Political Correctness“, inszenierte Tabubrüche oder die immerwährende Rede von der „Krise“ sowie beispielhaft ideologische Fragmente wie Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und Antifeminismus nachgezeichnet werden. Umstritten ist hingegen, wie einflussreich die „Junge Freiheit denn nun wirklich ist. So möchten wir über die von Zeitungen wie der „Jungen Freiheit“ ausgehende Gefahr und mögliche Schritten dagegen diskutieren.
Der Referent ist freier Mitarbeiter des Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.

Veranstalter_innen: Kreisjugendring Köpenick e.V. (KJR) und
Antifaschistisches Bündnis Südost (ABSO)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktion „Let’s push things forward – Kampagne gegen rechte Zeitungen“.

02.11.2010 :: 19.30 Uhr :: Das Café – Haus der Jugend Köpenick (HDJK) :: Seelenbinderstraße 54 :: Nähe S-Bhf. Berlin-Köpenick (S3)

Internet: www.begegnung.hdjk.de :: abso-berlin.tk :: pushforward.blogsport.de

Rechte Regionalzeitungen – „Die NPD stößt in ein Vakuum“

Volksnahe Themen, unauffällige Titel: Rechtsextreme gehen immer häufiger unter die Zeitungsverleger, vor allem im Osten. Die Strippen ziehen meistens NPD-Funktionäre. VON ANDREAS SPEIT

Die Namen klingen unscheinbar: Eichsfelder Stimme, Ostthüringer Bote, Nordthüringer Bote, Südthüringer Stimme oder einfach Bürgerstimme. Doch diese ostdeutschen Regionaltitel sind keine normalen Zeitungen. Es sind keine einfachen Bürger aus den Regionen, die diese Blätter herausgeben. Finanziert und organisiert werden sie von der NPD. (mehr…)

real,- verkauft rechte Zeitungen!

Bei der Supermarktkette real,- gibt es die „Zuerst!“ und die „Preußische Allgemeine Zeitung“. Als große Kette kan sich real,- im Gegensatz zu kleinen Kiosken komplett selber aussuchen, welche Zeitungen und Zeitschriften angeboten werden. real,- ist also nicht abhängig von großen Vetriebsfirmen, sondern handel selbstverantwortlich und sollte somit auch in die Verantwortung genommen werden. In den real,-Märkten gibt es direkt am Eingang einen Bereich in dem unter dem Motto „Ihr Meinung ist uns wichtig!“ jeder Mensch eine Feedbackkarte mitnehmen und kostenlos per Post ans Unternehmen schicken kann. Neben E-mails und der direkten Ansprache im Supermarkt ist dies eine gute Möglichkeit real,- mitzuteilen, was wir vom Verkauf rechter Zeitungen halten.

Preußische Allgemeine Zeitung

Die „Preußische Allgemeine Zeitung“ (PAZ) ist aus dem Heimatblatt „Wir Ostpreußen“ entstanden. Sie erscheint nach der Übernahme 1951 durch die „Landsmannschaft Ostpreußen“ unter Leitung von Chefredakteur Konrad Badenheuer als Wochenzeitung immer Samstags in einer aktuellen Auflage von über 18.000 Exemplaren. Nach eigenen Angaben erreicht sie damit durchschnittlich eine Leser_innenschaft von 50.000. Der Verlag „Landsmannschaft Ostpreußen“ ist Mitglied im „Bund der Vertriebenen“ (BdV) und ein sogenannter Vertriebenenverband. Dementsprechend setzt sich die „Preußische Allgemeine Zeitung“ auch gezielt für die „Rechte von Heimatvertriebenen“ ein und bezeichnet sich selbst als „rechtskonservativ“.
In den letzten drei Jahren wurde verstärkt Wert auf ein neues Erscheinungsbild gelegt, weshalb die gesamte Zeitung farbig gestaltet und ein Internetauftritt eingerichtet wurde. Es geht also gezielt um eine neue Selbstdarstellung und offeneres Auftreten. So ist sie auch seit Januar 2010 bundesweit an Kiosken zu erwerben, nachdem sie vorher nur per Abonnement erhältlich war.

Tipps zum Weiterlesen:

Konkurrenz für die „Junge Freiheit“? „Preußische Allgemeine Zeitung“ startet Kiosk-Verkauf

Rechtsausleger der „Vertriebenen“ – Dossier: Die Landsmannschaft Ostpreußen
http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/0266_landsmannschaft_ostpreus_en.htm

«Sie schlagen sich Schmisse ins Gesicht – denn auf dem Hintern sieht´s man nicht»
http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2005/08/1burschen.shtml