Gegen den Verkauf vorgehen!
Die rechten Zeitungen gib es v.a. an Kiosken und in Bahnhofsbuchhandlungen. Doch auch einige Supermärkte sind mit im Geschäft. Bei real,- gibt es z.B. die „Zuerst!“ und die „Preußische Allgemeine Zeitung“.
Es ist sehr wichtig die Kioskbetreiber_innen über die Zeitungen zu informieren und sie aufzufordern diese nicht mehr oder zumindest nicht offen zu verkaufen. Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten, denn es gibt natürlich auch Kioskbetreiber_innen, die sehr genau wissen was sie da anbieten und auf Kritik entsprechend reagieren. Ein anderes Problem ist, dass viele Kioske von großen Vertriebsfirmen beliefert werden und quasi ein Kompletpaket annehmen und anbieten müssen. Da hilft langfristig nur, den politischen Druck auf diese Vertriebsfirmen zu erhöhen und kurzfristig der Rat an die direkten Verkausfsstellen, die rechten Zeitungen nur unter der Ladentheke und eben nicht offen anzubieten.
Eine dieser großen Vetriebsfirmen ist die „Verlagsunion“. Sie ist eine Tochtergesellschaft des „Bauer-Verlags“ und vertreibt u.a. die Zeitschrift „Zuerst!“. Die „Verlagsunion“ hat als Grossist/Pressegroßhandel, also als Handelsstufe zwischen dem Verlag und dem Einzelhändler, großen Einfluß auf das Sortiment und kann so Kioskbertreiber_innen auch ein Komplettpaket aufdrücken. Hier gibt es aber auch schon erste Gegenwehr. So hat Konzernbetriebsrat der „Bauer Media Group“ eine Stellungnahme veröffentlicht, in der fesgestellt wird: „Seit Dezember 2009 vertreibt die 100-prozentige Bauer-Tochter Verlagsunion das rechte Monatsmagazin „Zuerst“. Es steht nach Einschätzung von Experten in direkter Nachfolge des neofaschistischen Theorieorgans „Nation und Europa“. Der Bauer-Konzernbetriebsrat hatte gegen die Geschäftsverbindung protestiert und die Konzernleitung aufgefordert, die Zusammenarbeit zu beenden“.
Nun gilt es den politischen Druck weiter zu erhöhen und z.B. in mails an die Vertriebsfirmen und Supermarktketten gegen das Geschäft mit rechten Zeitungen zu protestieren.

real,- verkauft rechte Zeitungen!

Bei der Supermarktkette real,- gibt es die „Zuerst!“ und die „Preußische Allgemeine Zeitung“. Als große Kette kan sich real,- im Gegensatz zu kleinen Kiosken komplett selber aussuchen, welche Zeitungen und Zeitschriften angeboten werden. real,- ist also nicht abhängig von großen Vetriebsfirmen, sondern handel selbstverantwortlich und sollte somit auch in die Verantwortung genommen werden. In den real,-Märkten gibt es direkt am Eingang einen Bereich in dem unter dem Motto „Ihr Meinung ist uns wichtig!“ jeder Mensch eine Feedbackkarte mitnehmen und kostenlos per Post ans Unternehmen schicken kann. Neben E-mails und der direkten Ansprache im Supermarkt ist dies eine gute Möglichkeit real,- mitzuteilen, was wir vom Verkauf rechter Zeitungen halten.

Informationen und Material

Ihr könnt bei uns Aufkleber, Flyer und die Aufrufe als Flugblatt bekommen. Aber natürlich könnt Ihr auch selber Flyer erstellen, andere in sozialen Netzwerken wie Myspace, Facebook oder Twitter informieren und es wäre schön, wenn ihr diese Seite verlinkt. Die Kampagne lebt vom Engagement der Einzelnen – sie ist nur so gut und groß, wie Ihr sie macht. Gemeinsam können wir was bewegen – Let’s push things forward!

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